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Arborn

Das zur Großgemeinde Greifenstein gehörende Dorf Arborn mit seinen 596 Einwohnern (Ende 2015), hat aufgrund seiner schönen Lage südlich des Knoten, der Klimascheide zwischen Hohem Westerwald

 und Hessischem Westerwald, eine lange Fremdenverkehrsgeschichte. Das Fachwerkhaus-Ensemble stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die im Jahr 1717 erbaute "Alte Schule" heute Heimatmuseum und das im Jahr 1800 erbaute Backhaus (Backes), sind die erwähnenswerten Häuser im Ortskern.

Zwischen Arborn und Mengerskirchen, auf dem Galgenkpopf 485m ü. NN steht eine ca. 500 Jahre alte Linde. Um diese Linde herum fand im Mittelalter regelmäßig ein Markt für die Westerwälder Bauern statt.
Die Linde steht auf den Überresten einer Abteikirche, der Heiligkreuzkirche.

 siehe auch:   Nenderother-Heimatstube 

Wo genau liegt Arborn! Hier, auf der Verlaufskarte der Lahn, erkennt man, dass Arborn unmittelbar an der Grenze zu Rheinland Pfalz liegt.
GEO-Daten, vom Kriegerdenkmal Ortsmitte:  50°35'00.68"    8°10'22.49"


Karte vom Herzogthum Nassau 1819 Arborn

 

Ein Kartenausschnitt mit der Bezeichnung "Karte vom Herzogthum Nassau 1819 Arborn". 
Hier wurde Arborn noch ARDORN benannt oder es ist ein Schreibfehler. 
Straßen gab es keine, jedoch die Wege zum Knoten, nach Nenderod und Odersberg waren schon angelegt.


Der Arbeiterbus auf der Fahrt von Herborn nach Arborn.  Das Foto ist in Beilstein auf der alten Straße am Steinbruch "Schmalburg" aufgenommen.
Links, Albert Droß, Arthur ? aus Odersberg, Ewald Friedrich, Richard Höbel.
Das Foto ist wohl im Krieg ca. 1944-1945 gemacht worden, das Nummernschild hat noch -RP- (Reichspost).
Nach dem Krieg kam dann A/M (AM untereinander geschrieben) für Amerikanische Zone Hessen.

Amalie Himmelreich mit ihrem Bruder Fritz.  Fritz ist im 1. Weltkrieg gefallen, er wurde nach Arborn überführt und beerdigt.
Amalie ist am 28.6.1894 in Arborn zur Welt gekommen.  Sie heiratete am 25.9.1921 in Nenderoth, ihren ehemaligen Lehrer,Leonhard Hörpel (kleines Foto).
Leonhard Hörpel wurde am 12.2.1887 in Wiesbaden geboren.  Hörpel war Mittelschullehrer in Frankfurt und hatte auch als Heimatforscher einen guten Ruf .
Näheres über Leonhard Hörpel, bei der
Nenderother-Heimatstube/Leonhard Hörpel 

 Ewald Friedrich und Rudi Michalek ca. 1955-1960, bei einer Quellengrabung im Wald Arborn.

 Kirmes in Arborn in den 40iger Jahren, aufgenommen vor dem Gasthaus "Zur schönen Aussicht".
Von Links, Arthur Pfaff, Hilde Schwarz, Elisabeth Theis, Karl Pfaff (Vortänzer),  Ursula Gerhard(später die Frau von Karl Pfaff),Edmund Clees.

                                       Konfirmanten/innen 1935 aus Arborn, Odersberg, Nenderoth.

1. Reihe von Links Mädchen:  Elfriede Fuhrländer, Kathinka Wissert, Emmi Kroh, Elisabeth Georg, Friedchen Fuhrländer, Jenny Beul, Helma Schwarz, Maria Frank, Tilli Nickel, Jenny Pfaff. 
2. Reihe von Links Buben:  Herbert Schmidt, Ernst Engelhard, Eberhard Schwarz, Willi Horz, Karl Pfeiffer, Kurt Schwarz, Pfarrer Endres aus Beilstein, Karl Clees, Willi Conrad, Kurt Betz, Kurt Knetsch. 
3. Reihe von Links Buben:  Ernst Theis, Erwin Simon, Werner Knetsch, Werner Fuhrländer, Werner Jakob, Otto Stoll, Helmut Schwarz, Willi Heymann.

 Links die "Alte Schule" (Kapellenschule) erbaut 1717. Milchkannen stehen auf der Zisterne.  Das Haus rechts daneben wurde abgerissen.

 Blick aus Richtung Alte Schule, von der Leiter der Feuerwehr, auf die Dorfstraße.  Die erste Straße nach links, war die Straße am Bach, die gibt es nicht mehr.  Die zweite Straße nach links, ist die Weiherstraße.

Dieses Haus (Wouistewersch Haus) in der Knotenstraße 38 wurde abgerissen.  Der Hausname spiegelt den Familiennamen wider, den die Familie ab 1798 hatte,  als Jacob Wüstenhöfer aus Nenderoth in das Haus einheiratete.
Mit seinem Tod im Jahr 1848 erlosch der Name, da das Haus seitdem immer in Familienbesitz war, bewahrt der Hausname noch heute seine Erinnerung.

 Hans Dieter und Anna Schwarz bei der Getreideernte, der Mann hinten ist ein Erntehelfer.

Hermann Clees bei der Ackerbestellung, oben rechts, der Friedhof.

Karl Jakob bei der Stallarbeit.

Kirmesgesellschaft 1949 in der Knotenstraße. Auf den Foto sind zu sehen v.l.n.r. Hilde Eckerl, Otto Pfaff, Charlotte Pfaff, Renate Clees, Anni Endler mit Kinderwagen,
Emma Pfaff, Berta Hild, Toni Endler, Pauline Baumann, Geschwister Hanna u. Milchen Tropp, dahinter der Mann mit Bart Reinhard Hild.

Kirmesgesellschaft auf Pferdewagen.

 Auf der Viehweide, Otto Engelhard und Alwin Lückhoff.

Friedolin Menk und Paul Diehl (Vater von Hanni Engelhard).
Die Straße "Friedolins Heck" in Arborn wurde nach Fridolin Menk benannt. 
Im Dezember 1950 wurde Arborns ältester Einwohner, Friedolin Menck,  ein Sohn des ehem. Lehrers Menck, im fast vollendeten 95. Lebensjahr  durch einen sanften Tod aus diesem Leben abberufen.

Die Gründer und Besitzer vom Gasthaus "Zur schönen Aussicht". 
Am Tisch sitzend: Gründerin Caroline Engelhard und ihr Mann. Hinter ihnen stehen ihre Kinder v.l.n.r. Rosa Driesch geb. Engelhard, Willi, Karl und Otto. 
Foto ca. 1914

In früheren Jahren war unmittelbar an der Böllerbrücke ein kleiner Weiher in dem man baden konnte. 
Der Überlauf mündete in den Kallenbach. Hanni Engelhard und andere haben oft hier gebadet, siehe Foto.

Haus Knotenstraße 40

 Klassenbild mit Schülern aus Arborn, aufgenommen ca.1939. 
v.r.n.l. Gisela Bildat, Siglinde Pfaff, zwischen den Beiden schaut Günter Clees heraus, Inge Hauzel, zwischen den Beiden ist Kurt Lippert zu sehen, Inge Hild, Marianne Honhaus, Elvira Beul, das kleine Mädchen mit der Mütze ist Hanni Engelhard die zufällig mit auf dem Foto ist, Hilde Schwarz, Christel Pfaff, Helga Petri, davor mit der schwarzen Mütze ist Maria Engelhard, Hilde Lückhoff, Elfriede Engelhard, der Junge mit der Mütze war der Gastschüler Ludwig Diehl aus Frankfurt, hinter L. Diehl steht Willi Knetsch, links daneben Günter Kuhlmann. 
Oben am Fenster steht Eberhard Diehl, daneben Engelbert Herget, Friedhold Steindorf und Edmund Clees. 
Das Mädchen unter E.Clees ist Hanni Schwarz, links von ihr mit der Mütze ist Richard Höbel und Leni Nickel. 
Die anderen Kinder sind  nicht mehr zu zuweisen.

Kuhgespann mit einer Holzfuhre, kommend vom "Breiten Weg", links ist Anna Jakob mit ihren Kindern Wilfried und Hilde, rechts die Frau ist eine polnische Arbeiterin die in den Jahren des Krieges mitgeholfen hat, dass die Landwirtschaft erhalten werden konnte. 
Die Männer waren im Krieg oder sie waren gefallen.

Otto Engelhard 1960 beim "Lingselbinden". Damit wurden die Getreidegarben zusammen gebunden.

Die Schwiegereltern von Hanni Engelhard, Otto Engelhard und seine Frau Olga beim Lingselbinden. Foto ca. 1960

Arbeitsbeschaffungsmaßnahme Ende der 20iger Jahre am Knoten. Es wurden Steine eingesammelt die für die urbar gemachte "Kuhwiese" im Wege lagen. 
Die Steine wurden dann abgeholt, sie wurden beim Bauen verwendet. Hinten links steht Paul Diehl, neban ihm steht Ernst Nickel. Vorne der Bub war der Kuhhirte. Die beiden Anderen sind nicht mehr bekannt.

Otto Engelhard in seinem Hof in der Knotenstraße.

Soldaten im Heimaturlaub in der Gaststätte "Zur schönen Aussicht". 
hintere Reihe v.l.n.r. Willi Klein, der nächste ist unbekannt, Lilly Nickel, stehend Werner Theis vor ihm sitzend Erika Clees, Gertrud Fischer, Liesel Wickel, der Akkordeonspieler ist nicht bekannt, Karl Kuhlemann, Charlotte Nickel, Alfred Pfaff und Irma Betz.
Vorne die Beiden sind Hertha Triesch und Alfred Theis.